Drehschalter reparieren

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Fotos und Tipp von Wilhelm Lindebaum

Tipp von Wilhelm Lindebaum, wenn es Probleme mit dem Drehknopf der Kenwood gibt.

Wilhelm berichtete, dass die Patisserie XL seiner Frau mit der Zeit einen immer wackeligeren Drehschalter bekam. Irgendwann schaltete der Regler schließlich nicht mehr zuverlässig. Also entschied er sich kurzerhand, die Maschine zu öffnen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Ursache schnell gefunden

Nach dem Zerlegen stellte sich heraus, dass die Ursache zum Glück recht simpel war: Die Mutter des Drehschalters hatte sich gelöst. Wilhelm schraubte sie wieder fest und sicherte sie zusätzlich mit etwas Schraubensicherung. Seitdem sitzt der Drehschalter wieder stabil und schaltet sauber und klar definiert.

Tipp: Drehknopf einfach abziehen

Wer den Sitz des Drehschalters überprüfen möchte, kann den Drehknopf auch im eingebauten Zustand abnehmen. Laut Wilhelm ist er lediglich aufgesteckt. Am besten greift man ihn mit vier Fingern und zieht ihn möglichst gerade nach vorne ab. Bei seiner Maschine war der Knopf weder geklebt noch anderweitig befestigt.

Ist der Knopf einmal abgezogen, lässt sich die Mutter problemlos nachziehen. Idealerweise sichert man sie anschließend ebenfalls mit etwas Schraubensicherung – dann bleibt der Drehschalter dauerhaft fest und schaltet wieder zuverlässig.

 

Quark-Mohn Streuselkuchen

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Bild und Rezept von Alina Jakob

Zutaten
Boden
250g Mehl
100g Zucker
150g Butter

Streusel
175g Mehl
125g Butter
70g Zucker
1Pck Vanillezucker
1Pr Salz

Füllung
250g Mohnback
100g Zucker
2St Eier
500g Magerquark
1Pck Puddingpulver Vanille

Zubereitung
Teigzutaten verkneten und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform ausrollen und am Rand hochziehen. Kaltstellen. Streuselteig zubereiten und kaltstellen.
Für die Füllung Mohnback zubereiten oder fertiges Mohnback verwenden.( Mohnback ist  eine Mohnzubereitung, die man zum Backen verwendet. Gibt es fertig zu kaufen, kann man aber auch mit geriebenem Mohn selbst machen.

Mohnback selbstgemacht alla Manni

Dieses mit restlichen Zutaten der Füllung glattrühren. Auf den Boden geben. Streusel obenauf verteilen.
Bei 160°C Umluft etwa 75min backen.

Kraut Gemüse Salat

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B

Rezept und Bilder von Silvia Grilnberger -Nießl

Zutaten und Zubereitung

1 Karfiol ( Blumenkohl)
1 Krautkopf, mittel
800-1000g Einlegegurken, etwas größere
1300g Paprika bunt gemischt
1000g Karotten, schälen
500g grüne, unreife Paradeiser ( Tomaten)
8 große Zwiebel, schälen, halbieren
85-100g Salz unjodiert
2 – 2,5l Einlege Aufguss ( Gurkenaufguss)
3 Eßl. Zucker
Pro Glas: 4 Pfefferkörner, Senfkörner nach Geschmack
Karotten, Gurken habe ich mit der Kenny mit dem Schnitzler und dicker Scheibe geschnitten. (ratz fatz, alles in 2 Minuten)
Paprika entkernen, halbieren und in dünnere Ringe schneiden, Zwiebel ebenfalls.
Paradeiser in dünne Scheiben schneiden.
Karfiol in kleine Röschen teilen, ggf, etwas kleiner schneiden.
Kraut habe ich in passende Stücke geteilt und ebenfalls mit dem Schnitzler gehobelt.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, bzw. evtl. 2 Schüsseln verwenden.
Salz darüber streuen und mit sauberen Händen vermengen.
2-3 Stunden stehen lassen.
Danach die entstandene Flüssigkeit abgießen, Gemüse in saubere Gläser füllen, etwas andrücken, nicht zu fest.
In jedes Glas, Pfefferkörner und Senfkörner geben.
Einlege Aufguss mit Zucker aufkochen, heiss über das Gemüse giessen, evtl. mit einem schmalen Löffelstiel seitlich am Glasrand reinstechen, damit die Luftblasen raus sind.
Beim Befüllen, oben 3 cm Platz lassen.
Glasränder säubern, Deckel zuvor für 5 Min. in 80° heißes Wasser legen, nass aufschrauben.
30 Min. bei 100° einkochen.

Kürbissuppe mit Kurkuma und Ingwer

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Rezept vom Treffen bei Kenwood am 6. Sept. 2025

Zutaten: (4 Portionen)

  • 500g Hokkaido Kürbis
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1-2 cm frische Ingwerknolle
  • 1 cm frische Kurkumaknolle
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 0,5 l Wasser
  • 150 ml Weißwein
  • Prise Cayennepfeffer
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Scheiben Toastbrot und Olivenöl für die Croutons
  • Koriander zur Deko

Zubereitung

Kürbis zerschneiden, die Kerne entfernen und bei Bedarf schälen. Fruchtfleisch des Kürbis in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Ingwer und Kurkuma dünn abschälen und reiben. Dabei auch den Saft auffangen.
Mit Koch-Rührelement das Olivenöl erhitzen und die Kürbisstücke mitsamt der klein geschnittenen Zwiebel hineingeben. Alles bei 140°C 2-3 Minuten anbraten.
Sobald der Kürbis leicht braun wird und Röstaromen entwickelt, Hitze hochschalten wenn möglich und mit dem Weißwein ablöschen. Nach 1 Minute mit Wasser auffüllen, geriebenen Ingwer, geriebenen Kurkuma, Knoblauch und die Gewürze zugeben.
Die Suppe ca. 20 Minuten bei 100°C leise vor sich hin köcheln lassen, bis die Kürbisstücke weich sind. Portionsweise im Blender oder Multi pürieren.
Wenn die Suppe noch zu dickflüssig ist, noch etwas heißes Wasser
zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Toastscheiben entrinden, in Würfel schneiden und in Olivenöl zu Croutons braten.
Die Suppe mit Croutons und etwas Koriander dekorieren.

Salade niçoise

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Rezept vom Treffen bei Kenwood am 6. Sept. 2025
Zutaten: (4 Portionen)
Für den Salat:

  • 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 200 g grüne Bohnen
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Salatgurke
  • 4 Tomaten
  • 300g gemischter Blattsalat (Radicchio, Romana-Salat, Kopfsalat)
  • 200g Thunfisch
  • 8 Sardellenfilet (nach Belieben)
  • ½ Bd.frische Petersilie
  • 2 EL Kapern oder Kapernäpfel
  • 2 EL schwarze Oliven

Für das Dressing:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 – 4 EL Essig
  • 1 TL Dijonsenf (oder Löwensenf)
  • 1 Prise Zucker
  • 3 – 4 EL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung

1. Schritt
Kartoffeln als Pellkartoffeln garen. In der Zwischenzeit die Bohnen waschen, putzen, in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Gemüsebrühe erhitzen, Bohnen ca. 8 Minuten darin bissfest garen, in Eiswasser abschrecken, abtropfen lassen. Eier in einem Topf mit kochendem Wasser ca. 10 Minuten hart kochen.
2. Schritt
Zwiebel schälen, in Spalten schneiden. Paprikaschote vierteln, entkernen, quer in Streifen schneiden. Salatgurke längs halbieren. Die Kerne herausschaben, dann die Gurke vierteln. Gurkenviertel in Scheiben schneiden.
Tomaten, halbieren, Stielansatz entfernen, in Spalten schneiden. Blattsalate waschen, zerzupfen, trockenschleudern.
3. Schritt
Kartoffeln abgießen, etwas abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden. Hartgekochte Eier abschrecken, pellen und in Achtel schneiden. Sardellenfilets nach Belieben etwas kleiner schneiden. Petersilie fein hacken.
4. Schritt
Für das Dressing die Knoblauchzehen, Essig, Senf, Zucker und Olivenöl im Blender fein mixen, bis ein cremiges Dressing entstanden ist. Dressing kräftig mit Pfeffer und ein wenig Salz würzen.
5. Schritt
Blattsalate, Kartoffeln, Bohnen, Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Gurken mit dem Dressing gut vermischen. Alles auf Tellern anrichten. Mit den Eiern, Kapern und Oliven belegen, Sardellenfilets auf den Eiern verteilen.
Thunfisch so anbraten, dass er innen noch rosa ist. In Tranchen schneiden und die auf dem Salat anrichten. Mit frischer Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Kürbisnudeln mit Salbeibutter

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Bild und Rezept von Katharina Karner

für die Nudeln:

Einen Hokkaido in Stücke geschnitten, in der HLF bei 160 Grad oder im Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten weich backen.

Die Stücke dann im Multi mit ein paar EL Wasser erst fein püriert und diese Masse dann mit dem Knethaken mit Semola verknetet bis die Konsistenz passt wie beim Nudelteig für die Walze. Den Teig mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

dann den Teig  mit der Walze verarbeiten zu Bandnudeln.

(Wer hat kann wie im Bild auch die Divina nehmen und kleine Nudeln damit machen.)

Dann in Salzwasser ca 3 Minuten kochen und in der Salbeibutter schwenken und salzen.

Salbeibutter: 50 g Butter und eine Hand voll Salbeiblätter im Topf aufschäumen lassen und zu einer hellen Nussbutter bräunen lassen. Die knusprigen Salbeiblätter können mitgegessen werden.

passend dazu ein Tomatensalat mit frischen Kräuter.

Wer nicht weis was das ist, die Divina gibt es hier

 

 

 

Brötchen mit Quark

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Bilder und Rezept von Tanja Ahrend

Zutaten und Zubereitung

500 g Quark (ich habe sie schon mit Magerquark und mit Speisequark gemacht, es klappt beides)
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 bis 1 1/2 TL Salz
mit dem Knethaken zusammenkneten und gleich Brötchen oder Bagel daraus formen oder rechteckig ausrollen und mit der Teigkarte Ecken abstechen. Ich forme oder rolle den Teig meist auf Haferflocken aus.
Die Brötchen mit der Oberseite kurz in Wasser tauchen und anschließend in Saaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen,…)
Bei 200 Grad O/U ca. 30 Min. backen.
Rezept funktioniert mit allen Maschinen

Tomatensauce

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( Rezept und Bilder von Karsten Remeisch )

1,5 kg halbierte Tomaten gut salzen und zuckern. Mit Knobi, Kräutern nach Wahl und einem guten Schuss Olivenöl bei 180° im Backofen für 1 Stunde rösten. Ein tiefes Backblech nehmen, da viel Flüssigkeit entsteht.


Alles dann komplett in die Rührschüssel umfüllen und mit aufgelegten Spritzschutz bei 98° köcheln lassen. Rührintervall mit dem Flexi hatte ich auf 2 Minuten eingestellt.
Den Einfüllschacht offen lassen, damit die Flüssigkeit langsam verdunstet. Das dauert mindestens 2 1/2 Stunden und ist für den Geschmack immens wichtig.
Abschließend durch ein Sieb ( wer hat Passieraufsatz )  passieren und abschmecken. Ich habe nur noch mit etwas Sojasauce und Pfeffer nachgewürzt.
Der Geschmack steht und fällt mit der Qualität der Zutaten.

Das Rezept ergibt ca 0,5 ltr Soße

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Alternative ist die Tomatensauce Basis (Tim Mälzer)
Für 4 Personen
10 Strauchtomaten
2 gehackte Knoblauchzehen
4 Zweige Thymian
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1-2 El Zucker
Basilikum
1. Den Stielansatz der Tomaten herausschneiden, Tomaten halbieren, ein Backblech mit Zucker bestreuen. Die Tomaten mit den Schnittflächen nach unten auf das Blech legen.
2. Im vorgeheizten Ofen bei 240 Grad (Grillfunktion) auf der oberen Schiene 10 Min. rösten, bis die Haut beginnt schwarz zu werden. Herausnehmen, die Haut von den Tomaten mit Pinzette ziehen.

3. Knoblauch in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Öl, Salz und Pfeffer und frischen Kräutern (Thymian, Oregano) auf das Blech geben und dann die Tomaten mit Gabel zerdrücken. Im Ofen bei 220 Grad O/U auf der mittleren Schiene weitere 15 Min. braten.

4. Tomaten mit dem Sud sofort über gegarte Nudeln geben, mischen und frischen Basilikum darüber zupfen.
Variante: Alla Norma (Auberginen)
Auberginen in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
Wenn Zeit ist: Mit Salz bestreuen und ca. eine Stunde ziehen lassen. Wenn keine Zeit ist, geht es auch so.
In einer Grillpfanne reichlich Öl erhitzen, dann Auberginen zugeben und anbraten.
Wer Röstaromen mag, gerne auch scharf anbraten.
Tomatensoße in Pfanne mit etwas Öl erhitzen.

Auberginen in Tomatensauce geben, gekochte Nudeln zugeben und vorsichtig umrühren und mit Pfeffer abschmecken.
Servieren und etwas Ricotta darüber geben.
Variante: Thunfischtomatensoße
Thunfisch abtropfen lassen und zerpflücken.
Tomatensoße in Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Thunfisch zur Tomatensoße geben und noch etwas köcheln lassen. Sofort servieren.
Wenn man mag grüne Oliven in Scheiben schneiden und über die fertige Soße geben.

Nudelsalat mit Birnen, Rucola und karamellisierten Walnüssen

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Das Rezept stammt ursprünglich von der Gaumenfreundin.
Wir haben den Birnen- und Parmesananteil stark erhöht und auch das Dressing verändert. Das Ergebnis war so lecker, dass wir die Veränderungen hier festhalten möchten.

Zutaten:
500 gr. frische Pasta, bestehend aus 500 gr. Semola, zzgl ca. 4-M-Eier (210-220 gr.)
150 gr. Parmesan
4-5 Birnen
1 großer Bund Rucola
2 rote Zwiebeln
100 gr. Walnüsse
2 EL Butter
2 EL Honig

Dressing:
Weißweinessig
Kürbiskernöl
Zitronenöl, alternativ Olivenöl
Etwas Zitronensaft
Balsamessig
Salz/Pfeffer

Zubereitung:
Nudelteig aus 500 gr. Semola und 4 mittleren Eiern in Kessel der Kenwood mit K-Haken herstellen. Die Eier sollen kalt sein.
8 Minuten auf niedriger Stufe rühren. Der Teig soll bröselig sein
(Anmerkung: Ich nehme immer 1 kg. Semola und 8 mittlere Eier. Die “Zuvielnudeln” gibts dann am nächsten Tag). Der Teig soll feucht bröselig sein.

Nudelteig jetzt entweder in die Pastafresca oder eine Nudelmaschine nach Wahl einfüllen und mit einer Bronzematrizen herauspressen.  Als Nudeln eignen sich für diesen Salat sehr viele Sorten. Jegliche Muschelnudel oder auch Fusilli passen gut. Ich habe mich für die Trecce (übersetzt Zöpfe) entschieden, eines meiner Lieblingsformate. Die Matrize findet ihr hier.

Nudeln kochen. Frische Nudeln sind kurz danach fertig, sobald sie an die Oberfläche kommen.
Hier die gekochten Nudeln

Parmesan reiben. Das geht z.B. mit dem Multizerkleinerer. Ich habe die Microplanereibe genommen und habe direkt auf die frisch gekochte Pasta gerieben. Der Parmesan hat ist recht schnell geschmolzen und hat sich direkt um die Pasta gelegt.


Rote Zwiebeln in Ringe schneiden und zur Pasta geben.

Rucola putzen und in mundgerechte Stücke schneiden und auf die Pasta geben.

Birnen putzen und in dünne Spalten schneiden, auf die Pasta geben.

Butter in Pfanne zerlassen, Honig zugeben und Walnüsse leicht karamellisieren. Zur Pasta mitsamt der Sauce geben.

Nun entweder in der Gewürzmühle oder in einer Tasse das Dressing anrühren.
Ich hatte Olivenöl mit Zitronengeschmack, etwas Kürbiskernöl, Weissweinessig, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer und als Gamechanger einen richtig guten Balsamessig. Ich verwende diesen, der zwar ein paar EUR teuerer ist, aber wirklich jeden Salat aufpimpt.

Zum Schluss das Dressing auch über den Nudelsalat geben. Wir haben zusätzlich noch Parmesan in Scheiben darüber gegeben und auch noch Parmesan gerieben. Es war wirklich sehr sehr lecker!

Die beliebtesten Matrizen für den Philips Pasta Maker 7000 & Avance

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Conchiglione Rigato

Die Kenwood Pastafresca ist ein wirklich sympathisches Zubehörteil – und viele Jahre lang war sie für zahlreiche Hobby-Pastamacher der Einstieg in die Welt der selbstgemachten Extruderpasta.

Trotzdem weiß ich aus den letzten Jahren, dass viele später zum Philips Pasta Maker gewechselt sind. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Manche möchten schneller arbeiten, andere größere Mengen herstellen oder einfach eine unkompliziertere Maschine im Alltag nutzen.

Das Schöne ist: Mit einem Adapter lassen sich im Philips Pasta Maker sogar weiterhin die Bronzematrizen im Kenwood-Format verwenden. Gleichzeitig ist es aber absolut nachvollziehbar, dass viele lieber direkt zu Matrizen im originalen Philips-Format greifen – einfach weil es bequem ist und im Alltag schnell funktioniert.

Und genau dort wird es spannend.

Denn inzwischen gibt es eine riesige Auswahl an Matrizen für den Philips Pasta Maker. Manche sehen toll aus, funktionieren in der Praxis aber eher mittelmäßig. Andere überraschen dagegen komplett und werden irgendwann zu echten Dauerfavoriten.

Deshalb möchte ich euch heute nicht einfach „irgendwelche Matrizen“ zeigen, sondern meine persönlichen Lieblingsformen vorstellen – also Matrizen, mit denen ich in der Praxis besonders gute Erfahrungen gemacht habe. Formen, die zuverlässig funktionieren, schöne Ergebnisse liefern und bei denen das Mundgefühl später auch wirklich überzeugt.


Fusilli

Fusilli gehören wahrscheinlich zu den beliebtesten Pastaformen überhaupt. Gleichzeitig haben sie unter Pastamaker-Nutzern oft den Ruf, ein wenig zickig zu sein.

Genau deshalb mag ich diese Variante so gern. Die Spiralen bekommen schöne Schwingungen, bleiben locker und lassen sich gleichzeitig erstaunlich unkompliziert trocknen.

Gerade bei Bronzeextrusion zeigt sich außerdem, warum Fusilli so beliebt sind: Durch die raue Oberfläche bleibt unglaublich viel Sauce an der Pasta haften. Besonders cremige Saucen funktionieren hier fantastisch.

Die Matrize stammt aus der Pro-Linie. Das „Pro“ steht dabei tatsächlich für “Professional”, denn die Messingeinsätze orientieren sich an professionellen Matrizen aus dem Gastronomiebereich. Dadurch entsteht eine angenehm raue Oberfläche mit sehr authentischem Charakter.


Conchiglione rigato

Große Muscheln gehören für mich zu den schönsten Ofenpastaformen überhaupt.

Conchiglioni lassen sich wunderbar füllen – etwa mit Ricotta, Spinat, Ragù oder Gemüse – und sehen später im Ofen einfach beeindruckend aus.

Bei dieser Matrize handelt es sich ausnahmsweise um eine Kunststoffmatrize. Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass ich normalerweise große Messingliebhaberin bin. In diesem Fall macht Kunststoff allerdings tatsächlich Sinn.

Die Öffnung der Matrize nutzt fast die komplette Fläche des Philips-Formats aus. Nur dadurch werden die Muscheln später richtig groß und schön ausgeprägt. Eine vergleichbare Version aus massivem Messing wäre extrem schwer und vermutlich auch sehr teuer.

Deshalb ist diese Variante für mich einer der Fälle, in denen Kunststoff absolut seine Berechtigung hat.


Tagliatelle

Zwar liefert Philips bereits eine Bandnudelmatrize mit – so richtig glücklich sind viele Nutzer damit allerdings nicht.

Das liegt vor allem daran, dass die Öffnungen relativ dick ausgeführt sind. Dadurch wirken die Nudeln später oft etwas grob und das Mundgefühl ist nicht ganz so fein, wie man es sich von guten Tagliatelle wünscht.

Wer klassische Bandnudeln mit schöner Oberfläche und feinerem Biss möchte, wird mit einer guten Bronzematrize wie dieser meist deutlich glücklicher.

Vor allem zu:

  • Ragù alla Bolognese (ja, Bolognese isst man klassisch zu Tagliatelle, nicht zu Spaghetti)
  • Pilzsaucen
  • Trüffel
  • oder Sahnesaucen

funktionieren diese Tagliatelle einfach fantastisch.

Und ehrlich gesagt: Wer einmal selbstgemachte Bronze-Tagliatelle gegessen hat, versteht plötzlich sehr schnell, warum viele nie wieder zurück möchten.


Gnocco napoletano rigato

Diese Form gehört für mich zu den unterschätztesten Matrizen überhaupt.

Sie wirkt zunächst relativ schlicht, ist im Alltag aber unglaublich vielseitig:

  • Nudelsalat
  • kräftige Fleischgerichte
  • Gemüsepfannen
  • Ofengerichte
  • schnelle Alltagsküche

… eigentlich funktioniert sie fast immer.

Die Pasta kommt angenehm formstabil aus der Matrize und trocknet vergleichsweise unkompliziert. Gleichzeitig sorgen die Rillen dafür, dass Sauce sehr gut haften bleibt.

Gerade für Menschen, die nicht ständig komplizierte Spezialformen herstellen möchten, ist das eine fantastische Alltagsmatrize.


Maccheroncini

Der Name klingt zunächst vielleicht etwas ungewohnt. Die meisten kennen diese Pastaform schlicht als „Makkaroni“.

Und genau deshalb löst sie bei vielen sofort Kindheitserinnerungen aus.

Was ich an dieser Matrize besonders mag: Die Pasta wird angenehm dünnwandig. Das klingt erstmal nebensächlich, macht beim Essen aber einen riesigen Unterschied.

Zu dicke Makkaroni wirken schnell etwas schwer oder teigig. Diese Variante bleibt dagegen angenehm leicht und sorgt für ein deutlich besseres Mundgefühl.

Die Form funktioniert praktisch immer:

  • Tomatensauce
  • Käse
  • Aufläufe
  • Gemüse
  • oder ganz klassisch mit Butter für Kinder.

Gerade weil die Form so unkompliziert ist, gehört sie für viele irgendwann zu den meistgenutzten Matrizen überhaupt.


Die Cookiematrize – Spritzgebäck aus dem Pastamaker

Ja, richtig gelesen:
Der Philips Pasta Maker kann nicht nur Pasta.

Mit der passenden Cookiematrize wird aus der Nudelmaschine plötzlich eine erstaunlich effektive Spritzgebäckmaschine.

Nicht nur in der Weihnachtszeit sorgt diese Matrize regelmäßig für Begeisterung – und ehrlich gesagt ging Spritzgebäck vermutlich selten schneller.

Am besten funktioniert die Produktion tatsächlich zu zweit:
Während eine Person die Kekse abschneidet, kann die andere bereits das nächste Backblech vorbereiten.

Der Pastamaker produziert dabei fast im Akkord gleichmäßige Teigstränge.

Viele kaufen die Maschine ursprünglich nur für Pasta und entdecken später völlig überrascht, wie gut sich auch Keksteig damit verarbeiten lässt.


Kartoffelgnocchi

Nicht nur Keksteig funktioniert hervorragend – auch Kartoffelteig lässt sich erstaunlich gut mit dem Pastamaker verarbeiten.

Und frische Kartoffelgnocchi haben geschmacklich fast nichts mit den bekannten Supermarkt-Gnocchi gemeinsam.

Wichtig ist allerdings die richtige Kartoffelwahl.

Bitte verwendet möglichst:

  • mehligkochende Kartoffeln
  • idealerweise Lagerware
  • und keine ganz frischen Kartoffeln.

Frische Kartoffeln enthalten oft zu viel Wasser. Dadurch wird der Teig später unnötig weich und klebrig.

Am besten kocht man die Kartoffeln mit Schale und lagert sie anschließend noch ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Dadurch verlieren sie Feuchtigkeit und entwickeln später einen deutlich intensiveren Kartoffelgeschmack.

Mit der passenden Gnocchi-Matrize lassen sich dann erstaunlich schnell größere Mengen herstellen – ganz ohne langes Rollen und Formen per Hand.

Besonders gut passen:

  • Salbeibutter
  • Gorgonzolasauce
  • geschmorte Tomaten
  • oder einfach Butter und Parmesan.

Außerdem lassen sich die Gnocchi wunderbar einfrieren.


Radiatori – der König der Saucenfänger

Radiatori verdanken ihren Namen tatsächlich den Lamellen alter Heizkörper.

Und genau diese Struktur macht die Pasta so besonders.

Denn zwischen den kleinen Lamellen sammelt sich Sauce geradezu perfekt. Kaum eine Pasta hält cremige oder stückige Saucen so gut fest wie Radiatori.

Besonders beliebt sind sie mit:

  • Ragù
  • Käsesaucen
  • Pilzsaucen
  • oder kräftigen Gemüsesaucen.

Dazu kommt:
Die Form sieht einfach außergewöhnlich aus.

Radiatori gehören zu den Pastaformen, bei denen am Tisch fast immer irgendwann die Frage kommt:
„Was sind DAS denn für Nudeln?“


Rigatoni – der große Klassiker

Rigatoni gehören zu den bekanntesten italienischen Pastaformen überhaupt.

Im Vergleich zu klassischen Maccheroni haben sie einen größeren Durchmesser und wirken dadurch kräftiger, rustikaler und etwas herzhafter.

Durch die geriffelte Oberfläche haftet Sauce hervorragend – besonders:

  • kräftige Tomatensaucen
  • Fleischragù
  • Ofengerichte
  • oder langsam geschmorte Saucen.

Rigatoni sind außerdem unglaublich vielseitig.

Sie funktionieren:

  • im Alltag,
  • für schnelle Familiengerichte,
  • aber genauso gut für aufwendigere Ofengerichte.

Wer eine Pastaform sucht, die praktisch immer funktioniert, landet früher oder später fast automatisch bei Rigatoni.


Fortsetzung folgt …

Immer wenn neue Lieblingsmatrizen dazukommen, werde ich diesen Beitrag ergänzen und aktualisieren.

Schaut also gerne später nochmal vorbei – denn die Welt der Matrizen für den Philips Pastamaker bleibt spannend und es kommt ständig neues dazu